Pressestimmen

OÖN vom 11.10. 2017Der Dom­ka­pell­meis­ter Linz beschenk­te sein Publi­kum — "Es gibt nichts Schö­ne­res, als gemein­sam zu musi­zie­ren", bedank­te sich Josef Hab­rin­ger am Mon­tag bei allen, die in der Klos­ter­kir­che der Lin­zer Eli­sa­be­thi­nen noch einen Platz ergat­tern konn­ten. Für "ein Geschenk", das viel­mehr der Jubi­lar und sei­ne Musi­ker dem Publi­kum berei­tet hat­ten. Zu sei­nem 65er lie­ßen das Domor­ches­ter und das Vokal­sex­tett "Voices" den Lin­zer Dom­ka­pell­meis­ter in der Rei­he "Ort der Begeg­nung" hoch­le­ben. Von Her­zen kom­men­de Glück­wün­sche an einen "lie­bens­wer­ten, cha­ris­ma­ti­schen Men­schen" über­brach­te deren Lei­te­rin Agnes Ret­schit­zeg­ger. Wor­in das Schö­ne am gemein­sa­men Musi­zie­ren liegt, offen­bar­te sich bei Wer­ken kei­ner Gerin­ge­ren als Johann Sebas­ti­an Bach und Wolf­gang Ama­de­us Mozart. Nicht nur in far­bi­gen Klän­gen und mit­rei­ßen­den Rhyth­men. Son­dern auch in freu­dig blit­zen­den Bli­cken, die Diri­gent und Musi­ker ein­an­der zuwar­fen, einem erfüll­ten Lächeln, wenn heik­le Pas­sa­gen geglückt waren oder ein Satz in sei­nem furio­sen Ende gip­fel­te. Es ist eine ein­ge­schwo­re­ne, spür­bar herz­li­che Gemein­schaft, die rund um und mit Josef Hab­rin­ger gewach­sen ist, in sei­nen nun­mehr elf Jah­ren als Dom­ka­pell­meis­ter und ins­ge­samt rund 30 Jah­ren als Chor­sän­ger, -lei­ter und Tenor­so­list am Mari­en­dom. Der frucht­bars­te Boden für ein beglü­cken­des Kon­zert­er­leb­nis, das Bachs 4. Bran­den­bur­gi­sches Kon­zert fest­lich eröff­ne­te – spru­delnd vor Ener­gie, gespickt mit rasan­ten Soli auf der Gei­ge, die Johan­nes Sonn­ber­ger nur zum Mit­tan­zen in die Knie zwan­gen, bevor er an die ver­sier­ten Block­flö­tis­tin­nen Moni­ka Bader und Hel­ga Sams über­gab. In Mozarts "Sin­fo­nia con­cer­tan­te" KV 364 trat die Gei­ge mit Brat­schist Chris­toph Lenz in einen leb­haf­ten wie tief­sin­ni­gen Dia­log. Mit "Et incar­na­tus est" öff­ne­te Ursu­la Lang­mayr mit beseel­tem Sopran das Tor zur geist­li­chen Welt, dem das Mari­en­ge­bet "Sub tuum prae­si­di­um" im ver­in­ner­lich­ten Duett mit Mez­zo-Kol­le­gin Chris­ta Rat­zen­böck folg­te.

Zum Aus­klang reih­te sich der Jubi­lar inmit­ten sei­ner Voices, des 1993 von ihm gegrün­de­ten und seit­dem gelei­te­ten Vokal­ensem­bles, für einen besinn­li­chen Rei­gen, der in Bil­ly Joels "Lul­la­by" mün­de­te. Es gibt nichts Schö­ne­res, als gemein­sam zu musi­zie­ren – außer viel­leicht zuhö­ren zu dür­fen. Stan­ding Ova­tions.

Neu­es Volks­blatt vom 30.8.2017Stim­men­zau­ber der "Abend­mu­sik" — Das Vokal­ensem­ble Voices
Das tra­di­ti­ons­rei­che Vokal­ensem­ble Voices — 2018 wird das 25-jäh­ri­ge Bestehen gefei­ert — ist bekannt und geschätzt für aus­ge­feil­te Gesangs­kul­tur und wohl­aus­ge­wo­ge­ne Balan­ce der Stim­men. Am Mon­tag gestal­te­te es in Linz das die heu­ri­ge Sai­son der "Abend­mu­sik in der Ursu­li­nen­kir­che" abschlie­ßen­de Kon­zert vor vol­lem Haus. Der Abend teil­te sich in zwei Berei­che. Zunächst stand geist­li­che Musik von der Gre­go­ria­nik eines Gui­do von Arez­zo über aus­gie­bi­ge Facet­ten der Renais­sance bis zu dif­fi­zi­len, aber fei­nen Klän­gen der Gegen­wart (Duruf­le, Nystedt, Whit­a­cre) auf dem Pro­gramm. Der zwei­te Teil bot pro­fa­ne Wer­ke, die über­wie­gend der Moder­ne und Post­mo­der­ne ent­stamm­ten, aber mit Pur­cell began­nen und Tho­mas Mor­ley den Schluss über­lie­ßen. Die sechs Sän­ge­rin­nen und Sän­ger beweg­ten sich unter der dis­kre­ten Lei­tung von Josef Hab­rin­ger stil­si­cher in den oft schrä­gen und her­aus­for­dern­den Sphä­ren der neu­en Musik, die auch popi­ge Ele­men­te (Shinead o'Connor) nicht aus­ließ. In ihrer Wir­kung zeich­nen sich die Voices durch Prä­zi­si­on, indi­vi­du­el­le Musi­ka­li­tät und schwe­ben­de Klang­ef­fek­te aus. Aller­dings kann es sein, dass trotz der rie­si­gen Spann­wei­te der Stil­rich­tun­gen da und dort para­do­xer­wei­se der Ein­druck von Ein­tö­nig­keit spür­bar wird. Wahr­schein­lich for­dert die extre­me Bedacht­nah­me auf Exakt­heit und Stimm­ba­lan­ce inso­fern ihren Tri­but, als die Leben­dig­keit dyna­mi­scher und ago­gi­scher Ele­men­te eher in den Hin­ter­grund tritt. Das Publi­kum frei­lich war hell­auf begeis­tert und for­der­te noch zwei Zuga­ben zum wür­di­gen Sai­son­fi­na­le. (PS)

Kro­ne vom 15.5. 2017 Mit per­fekt abge­stimm­ter Homo­ge­ni­tät begeis­ter­te das Vokal­sex­tett "Voices" beim Final­kon­zert von Musi­ca sacra in der Lin­zer Ursu­li­nen­kir­che. Tenor Josef Hab­rin­ger, Lei­ter des hoch­ka­rä­ti­gen Ensem­bles, prä­sen­tier­te einen Gang durch das Kir­chen­jahr mit Vokal­mu­sik aus fünf Jahr­hun­der­ten, alles in wun­der­bar klang­li­cher Aus­ge­wo­gen­heit musi­ziert. Die poly­pho­nen Sät­ze erreich­ten höchs­te künst­le­ri­sche Qua­li­tät. Der glo­cken­rei­ne Sopran von Andrea Schedlber­ger glänz­te hell bei "Meer­stern ich dich grü­ße". Emo­tio­nel­ler Höhe­punkt der "Voices" war das "Hal­le­lu­jah" von Leo­nard Cohen. Dafür Stan­ding Ova­tions! (FD)

Neu­es Volks­blatt vom 16.5. 2017 Voka­le Stil­kun­de in Rein­kul­tur — Ful­mi­nan­tes Sai­son­fi­na­le bei musi­ca sacra in der gesteckt vol­len Ursu­li­nen­kir­che.
Seit 1993 lei­tet Dom­ka­pell­meis­ter Josef Hab­rin­ger sein Vokal­sex­tett VOICES und wirkt selbst auch als Ten­orist mit. In die­ser Zeit häuf­ten sich die Erfol­ge und bestä­tig­ten die Wert­schät­zung des ein­zig­ar­ti­gen Ensem­bles. Als pri­mus inter pares ver­steht sich Hab­rin­ger neben sei­nen fünf Mit­glie­dern und ach­te­te aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung und Fach­kom­pe­tenz bei der Aus­wahl der Stim­men auf Äqui­va­lenz, Anpas­sungs­fä­hig­keit und künst­le­ri­sche Rei­fe, um eben die­ses bewun­derns­wer­te Klang­ide­al der Grup­pe zu errei­chen. Davon konn­te man sich auch am Sams­tag in der pral­len Lin­zer Ursu­li­nen­kir­che zum Sai­son­fi­na­le bei musi­ca sacra rest­los über­zeu­gen. Des Wei­te­ren von der instru­men­ta­len Füh­rung der Stim­men spe­zi­ell bei der Alten Musik durch eine per­fek­te Lega­to­kul­tur, klang­li­che Ver­schmel­zung im dyna­mi­schen Bereich und Aus­ge­wo­gen­heit des Klang­bil­des, ohne dass dabei die Span­nungs­mo­men­te zu kurz kämen. Alle die­se gemein­sa­men Fähig­kei­ten sind rasch erkenn­bar im glo­cken­kla­ren Sopran der Andrea Schedlber­ger, im Mez­zo der Rena­te Reichl, vom Altus und Bari­ton Gott­fried Hai­der, von Bari­ton Paul Grün­ba­cher und Bass Wolf­gang Rath. Ide­en­reich war die Pro­gram­mie­rung — will­kür­lich je nach Beset­zung als eine Zeit­rei­se durch das Kir­chen­jahr ange­legt — mit alter und neu­er lit­ur­gisch ein­ge­setz­ter geist­li­cher Musik, ins­ge­samt 19 Stü­cke zu einer voka­len Stil­kun­de füh­rend, die auch eine sprach­li­che Gewandt­heit von den Inter­pre­ten ver­lang­te. Her­vor­zu­he­ben wären etwa Wer­ke von Orlan­do di Las­so (Hab­rin­ger ist Medail­len­trä­ger), Fran­cis Pou­lenc, das von Her­bert Paul­michl trans­po­nier­te bekann­te Mari­en­lied "Meer­stern, ich dich grü­ße", natür­lich Bruck­ners "Tan­tum ergo", Johann Lud­wig Bach, ver­wandt mit Johann Sebas­ti­an, oder von dem 82-jäh­ri­gen est­ni­schen Kom­po­nis­ten Arvo Pärt die biblisch-epi­sche Ver­to­nung "A tri­bu­te to Cae­sar". Aber das Reper­toire der VOICES erstreckt sich genau­so auf Pop­mu­sik, Gos­pels oder Spi­ri­tu­als, was die fre­ne­tisch gefei­er­te Grup­pe dann noch in drei Zuga­ben vor­führ­te. (GS)

kul­tur­be­richt oö 0102.2017Tags dar­auf schloss sich in der Ursu­li­nen­kir­che das auf drei­ßig­jäh­ri­ger Tra­di­ti­on fußen­de Advent­kon­zert der Musik­thea­ter-Freun­de an. Den instru­men­ta­len, vor­wie­gend dem Barock gewid­me­ten Teil des Abends gestal­te­te die "Aus­tri­an Baro­que Com­pa­ny" mit dem Solis­ten Micha­el Oman vor­züg­lich. Zeit­ge­nös­si­sche Glanz­lich­ter setz­ten frei­lich die "Voices" Josef Hab­rin­gers mit chro­ma­tisch ver­web­ten, schwe­ben­den Klän­gen, die nicht von die­ser Welt zu kom­men schie­nen. Also das Herz und Sinn berüh­ren­de Gegen­teil so man­cher advent­li­cher Gefühls­du­se­lei …

Neu­es Volks­blatt vom 30.11. 2016 Reiz­vol­le Gegen­sät­ze zum Jubi­lä­um — In den Genuss eines reiz­voll unkon­ven­tio­nel­len Advent­kon­zerts kamen die "Freun­de des Lin­zer Musik­thea­ters" und deren zahl­rei­che Gäs­te am Mon­tag­abend in der über­füll­ten Ursu­li­nen­kir­che. Es han­del­te sich um ein klei­nes Jubi­lä­um: Vor 30 Jah­ren hat­ten Peter Paul Kas­par und Alois Stög­mül­ler die Initia­ti­ve für die­ses beson­de­re Kon­zert gesetzt, wor­aus sich eine belieb­te und wert­vol­le Tra­di­ti­on ent­wi­ckel­te. Dies­mal zeich­ne­te sich der Abend durch eine Art "Drei-Stü­cke-Rhyth­mus" inner­halb der exqui­si­ten Pro­gramm­aus­wahl aus: Fei­ne Instru­men­tal­mu­sik der Renais­sance und des Barock wur­de von der "Aus­tri­an Baro­que Com­pa­ny" unter Micha­el Oman vir­tu­os prä­sen­tiert und kurz­wei­lig Vokalk­län­gen aus Gre­go­ria­nik, bekann­tem Lied­gut und der Moder­ne gegen­über­ge­stellt. Die­se Sphä­re wur­de von Josef Hab­rin­ger und sei­nen "Voices" mit Inten­si­tät und Bril­lanz gestal­tet. Trans­pa­rent und aus­ge­wo­gen in den Stim­men brach­ten die "Voices" kapri­ziö­se Wer­ke von Ola Gjei­lo und Simon Wawer zum Leuch­ten; eben­so gaben sie der Gre­go­ria­nik und Tra­di­tio­nals in apar­ten Sät­zen von P. Law­son und W. Für­lin­ger berüh­ren­den Raum­klang. Nicht das ein­zi­ge Resü­mee für vie­le der begeis­ter­ten Zuhö­rer: Auch zeit­ge­nös­si­sche Chor­mu­sik kann bezau­bern!

Kro­ne vom 1.12. 2016Zau­ber­haf­te Advent­mu­sik in der Ursu­li­nen­kir­che, wohin die "Freun­de des Lin­zer Musik­thea­ters" ein­ge­la­den hat­ten: Es musi­zier­ten die bril­lan­te Aus­tri­an Baro­que Com­pa­ny unter Micha­el Oman und das Vokal­ensem­ble Voices. Am Pro­gramm die Barock­meis­ter Rath­ge­ber, Mar­cel­lo, Samar­ti­ni, Cor­bet­ta, Ortiz, Vival­di, aber auch Zeit­ge­nos­sen: Gjei­lo, Law­son, Wawer sowie der Lin­zer Wolf­gang Für­lin­ger.

www.musiktheater.at (hz) vom 9.12. 2016Advent­kon­zert — Unter dem Titel "In adven­tu domi­ni" wur­de vom Instru­men­tal­ensem­ble "Aus­tri­an Baro­que Com­pa­ny" und vom Vokal­ensem­ble "Voices" den Kon­zert­be­su­chern in der Ursu­li­nen­kir­che ein wah­rer vor­weih­nacht­li­cher Ohren­schmaus gebo­ten. […] Das Vokal­ensem­ble unter der Lei­tung von Prof. Josef Hab­rin­ger ver­stand es in aus­ge­zeich­ne­ter Wei­se alte, neue, sowie tra­di­tio­nel­le Wer­ke dar­zu­bie­ten. Bereits die außer­ge­wöhn­li­che Zusam­men­set­zung des Ensem­bles mit zwei Frau­en- und vier Män­ner­stim­men, eine davon als Coun­ter­te­nor, ließ ein groß­ar­ti­ges Klang­er­leb­nis erwar­ten. Dem mit gro­ßer Ein­fühl­sam­keit gesun­ge­nen Lied "Maria durch ein Dorn­wald ging" lausch­ten die Kon­zert­be­su­cher mit Andacht. Die moder­nen Stü­cke "O Magnum mys­te­ri­um" von Simon Wawer und "Pulch­ra es" von Ola Gjei­lo waren getra­gen von zart schwe­ben­den Tönen und exzel­lent gesun­ge­nen Soli­stel­len. Das Vocal­ensem­ble zeich­net sich durch ein stimm­lich ein­heit­li­ches Klang­ge­fü­ge aus – jedes Lied eine meis­ter­li­che Dar­bie­tung und Hör­ge­nuss! Das Lied "O du stil­le Zeit" (Zuga­be) wur­de so ein­fühl­sam innig vor­ge­tra­gen, dass sich die besun­ge­ne Stil­le in der Kir­che hör- und spür­bar aus­brei­te­te. Ein äußerst beein­dru­cken­der Kon­zert­ab­schluss.

Neu­es Volks­blatt vom 28.6.2016Beson­de­res Chor­er­leb­nis in Pul­garn — Die goti­sche Klos­ter­kir­che in Pul­garn, seit Okto­ber des Vor­jah­res im Besitz einer zeit­lich ori­gi­nal­ge­treu nach­ge­bau­ten Orgel, war am Sonn­tag Schau­platz eines beson­de­ren Chor­er­leb­nis­ses, das sich auch Propst Hol­zin­ger aus St. Flo­ri­an, Eigen­tü­mer der Kir­che, nicht ent­ge­hen ließ. Bes­ser gesagt, wur­de die Kir­che zum Hör­platz, denn es gas­tier­te hier das schon oft bewähr­te Vokal­ensem­ble Voices, das Dom­ka­pell­meis­ter Josef Hab­rin­ger als eine Eli­te­trup­pe sei­nes gro­ßen Sän­ger­re­ser­voirs mit sei­nen Qua­li­tä­ten nun auch an die­ser Stät­te erprob­te. Es fiel sofort auf, wie rasch sich die sechs Voka­lis­ten (Sopran, Mez­zo­so­pran, Tenor, Coun­ter­te­nor, Bari­ton und Bass) den akus­tisch bes­tens geeig­ne­ten Klang­raum der Kir­che erober­ten. Da ist eine Homo­ge­ni­tät garan­tiert, die Into­na­ti­on kaum rei­ner denk­bar, die Dyna­mik auf­ein­an­der abge­stimmt und wie aus einer Brust eine Atem­tech­nik mit genau­er Abstim­mung der Schwin­gun­gen in wun­der­ba­rer Funk­ti­on wahr­nehm­bar. Ein klug durch­dach­tes Pro­gramm, das lei­der in Druck­form ver­misst wur­de, […] wur­de von Hab­rin­ger kun­dig erläu­tert: vier Blö­cke, aus­ge­hend von der Gre­go­ria­nik durch das Kir­chen­jahr geführt in einer span­nen­den Mischung aus alter raum­an­ge­pass­ter a-cap­pel­la-Musik der Renais­sance, wobei auch ein Bruck­ner und der Zeit­ge­nos­se Arvo Pärt sich als kein Fremd­kör­per aus­nah­men. Die stil­ge­rech­te Abwechs­lung zwi­schen den Abschnit­ten kam von der Orgel, die Rupert Gott­fried Frie­ber­ger bedien­te. Kei­ner hät­te die spe­zi­fi­sche Kon­struk­ti­on bzw. das Wesen die­ses ein­zig­ar­ti­gen Instru­men­tes mit sei­nen Regis­ter­far­ben bes­ser zum Klin­gen brin­gen kön­nen als Frie­ber­ger, hat er doch das Zustan­de­kom­men der Pul­gar­ner Orgel sei­ner­zeit ange­regt und fach­lich mit­ge­tra­gen. Am Schluss zeig­ten sich die Voices noch von einer ande­ren Sei­te und leg­ten mit Gos­pels und Spi­ri­tu­als tem­pe­ra­ments­mä­ßig gehö­rig zu, um sich erst nach zwei Zuga­ben zu ver­ab­schie­den. Ins­ge­samt Leis­tun­gen, für die ein Ver­gleich mit den berühm­ten King Sin­gers aus Eng­land nicht zu hoch gegrif­fen wäre. (gs)

Kro­nen Zei­tung vom 9.12.2014Man ist nach­hal­tigst ver­sucht zu glau­ben, dass das Musi­ca-Sacra-Kon­zert am 2. Advent­sonn­tag in der Lin­zer Ursu­li­nen­kir­che das Bes­te gewe­sen sei, das seit Bestehen die­ser Serie zu Gehör gebracht wur­de: Bei­getra­gen dazu haben das in Klang, Arti­ku­la­ti­on, Phra­sie­rung und Aus­druck fein­füh­ligst ein­ge­stell­te, von Dom­ka­pell­meis­ter Josef Hab­rin­ger gelei­te­te Vokal­sex­tett "Voices" sowie die vom Flö­tis­ten Wolf­gang Rath geführ­te, instru­men­ta­le "Rat­haus­mu­sik" mit Julia sowie Mag­da­le­na Rath. Gar nicht zu reden von der köst­li­chen Mix­tur der Tex­te, die von Kon­tem­pla­ti­ons- über Land­schafts-, Natur- und Fest­tags­stim­mung bis zu "Jodeln und Walzer"-Empfindungen reich­te. Enthu­si­as­ti­scher Applaus!

Neu­es Volks­blatt vom 9.12. 2014Voka­le Klang­pracht aus nur sechs Keh­len — Man ist ver­sucht, sie mit den berühm­ten "King Sin­gers" in einem Atem­zug zu nen­nen und sie san­gen auch als Zuga­be ein dem Welt­en­sem­ble dem gewid­me­tes Stück: Die Voices, das mehr als 20 Jah­re wir­ken­de Vokal­sex­tett des Dom­ka­pell­meis­ters und Chor­mu­sik­ex­per­ten Josef Hab­rin­ger (62), das am Sonn­tag in der voll besetz­ten Ursu­li­nen­kir­che das 2. Advent­kon­zert bei musi­ca sacra gestal­te­te. Aus dem Rie­sen­fun­dus sei­nes Reper­toires erklan­gen geist­li­che, welt­li­che Wer­ke alter und jün­ge­rer Meis­ter, hei­mi­sche Advent­klas­si­ker, Volks­lied­haf­tes teils in Bear­bei­tun­gen, abwechs­lungs­reich und anspre­chend auch dort, wo Zeit­ge­nös­si­sches zum Bes­ten gege­ben wur­de. Wie aus einem Atem­zug flos­sen die Töne den vier Her­ren und zwei Damen aus den Keh­len und ent­wi­ckel­ten eine Klang­pracht und -fül­le aus Dis­zi­plin und Musi­zier­freu­de. Nicht zum ers­ten Mal mit­ge­wirkt hat die klei­ne, instru­men­ta­le "Rath-Haus­mu­sik" aus Gra­ma­stet­ten, bestehend aus Julia (Gei­ge), Mag­da­le­na (Block­flö­te, Har­mo­ni­ka) und Vater Wolf­gang (Flö­te), der auch dem Sex­tett ange­hört. Lan­ger Applaus für ein Aus­hän­ge­schild der Lin­zer Musik­sze­ne.

OÖN vom 9.12. 2014Ursu­li­nen­kir­che als Oase der Stil­le — Abseits der geschäf­ti­gen Hek­tik war in der Lin­zer Ursu­li­nen­kir­che advent­li­che Vokal- und Instru­men­tal­mu­sik in spar­sams­ter Beset­zung zu hören. Mit der Art der Pro­gramm­ge­stal­tung und der Qua­li­tät der Wie­der­ga­be ern­te­ten die "Rath-Haus­mu­sik" und das "Vokal­sex­tett Voices" stür­mi­schen Bei­fall. Alte und neue Vokal­sät­ze, Bear­bei­tun­gen von bekann­ten Wei­sen durch ver­schie­de­ne Kom­po­nis­ten waren gera­de recht für die Advent­zeit. Gesun­gen und gespielt wur­den Wer­ke vom 16. bis zum 20. Jahr­hun­dert mit kom­po­si­to­ri­schen Aus­drucks­wei­sen. Das Sex­tett aus zwei Frau­en- und vier Män­ner­stim­men, gelei­tet von Josef Hab­rin­ger, gleich­zei­tig auch Tenor, haben in vor­bild­li­chem Zusam­men­klang der schö­nen Stim­men und mit sub­ti­ler Ton­ge­bung den Emp­fin­dungs­reich­tum aus­drucks­voll ver­mit­telt. Für die "Rath-Haus­mu­sik" aus Vater Rath und zwei Töch­tern bil­det die alpen­län­di­sche Volks­mu­sik einen Schwer­punkt des Musi­zie­rens mit Flö­ten, Gei­ge und stei­ri­scher Zieh­har­mo­ni­ka.

Kro­nen Zei­tung vom 31.12.2013Nach den weih­nacht­li­chen Sakral­fest­lich­kei­ten in der Kir­che wie­der ein kon­tem­pla­ti­ves "Musi­ca Sacra Kon­zert" in der über­vol­len Lin­zer Ursu­li­nen­kir­che: Das von Dom­ka­pell­meis­ter Josef Hab­rin­ger gelei­te­te Vokal­sex­tett "Voices" sowie die in Gra­ma­stet­ten behei­ma­te­te "Rath-Haus­mu­sik" boten ein in klang­li­cher, sti­lis­ti­scher, vor allem aber in dyna­mi­scher Fein­ge­stal­tung atem­be­rau­bend span­nen­des Musik­pro­gramm: Altes von Pero­ti­nus bis Hass­ler, Roman­ti­sches von Men­dels­sohn, Reger, Rach­ma­ni­now, Bres­gen und Volks­tüm­li­ches neue­rer Art von Simeo­ne, Ber­lin, Wil­liams und Lub­off. Brau­sen­der Bei­fall!

OÖN vom 30.12. 2013Wie Weih­nach­ten klingt — Viel­fäl­ti­ges Kon­zert in der Ursu­li­nen­kir­che. Der Zau­ber der Weih­nachts­zeit hat seit jeher Kom­po­nis­ten zu viel­fäl­ti­gen, besinn­li­chen und fröh­li­chen Lie­dern und Kon­zert­stü­cken inspi­riert. Aus die­sem Fun­dus hat der Diri­gent Josef Hab­rin­ger zwei Dut­zend abwechs­lungs­rei­che und anspre­chen­de Wer­ke für ein Kon­zert mit dem Titel "Es klingt zu Weih­nach­ten" aus­ge­wählt. Es han­delt sich dabei haupt­säch­lich um Vokal- und eini­ge weni­ge Instru­men­tal­wer­ke aus dem Bereich der hohen Kunst gro­ßer Meis­ter, um Gos­pels, Spi­ri­tu­als und hei­mi­sche Volks­lie­der. Der Bogen reich­te von Pero­ti­nus (13. Jahr­hun­dert) über eine sti­lis­ti­sche Viel­falt bis in unse­re Zeit. Die Auf­füh­rung ergab in die­ser Zusam­men­stel­lung einen geraff­ten Über­blick über einen Sek­tor der Ton­kunst. Die­ses Kon­zert in der Ursu­li­nen­kir­che gestal­te­te das A-cap­pel­la-Vokal­sex­tett "VOICES", wel­ches aus­ge­zeich­ne­te Solis­ten mit schö­nen Stim­men und einem her­vor­ra­gend har­mo­ni­schen Zusam­men­klang umfasst. Selbst­ver­ständ­lich wer­den dabei die emp­find­sa­men Inhal­te anspre­chend ver­mit­telt. Über­dies ver­steht es die Sopra­nis­tin, mit einer klang­vol­len Kon­tur das Stimm­ge­we­be zu über­hö­hen. Mit­ge­wirkt hat auch die klei­ne instru­men­ta­le "Rath-Haus­mu­sik", ange­führt vom sän­ge­risch mit­wir­ken­den Vater und Flö­tis­ten Wolf­gang Rath. Den in jeder Hin­sicht guten Geist des Ensem­bles und des anspre­chen­den Kon­zerts bil­de­te Josef Hab­rin­ger zugleich als Lei­ter und Ten­orist. Lang anhal­ten­der Bei­fall.

Andel­fin­ger Zei­tung vom 13.9. 2011Hei­te­re San­ges­kunst auf höchs­tem Niveau. Mit einem humor­vol­len Musik­pro­gramm hat die öster­rei­chi­sche a-cap­pel­la For­ma­ti­on "Voices" das Publi­kum in der Andel­fin­ger Kir­che begeis­tert. Die stimm­li­che Klar­heit, Ele­ganz und Vir­tuo­si­tät, mit denen die zwei Damen und vier Her­ren Gos­pels, Volks­lie­der und swin­gen­de Songs zu Gehör brach­ten, ver­lei­te­te die Zuhö­rer am Ende des vom Kon­zert­ver­eins Andel­fin­gen orga­ni­sier­ten musi­ka­li­schen Ereig­nis­ses zu einer "stan­ding ova­ti­on". […] was die zwei Damen und vier Her­ren der 1993 gegrün­de­ten Grup­pe auf viel­fäl­tigs­te musi­ka­li­sche Art und Wei­se an die­sem Abend […] boten, war ein Hör­ver­gnü­gen auf höchs­tem Niveau. […] Beglückt durch die­ses ein­ma­li­ge musi­ka­li­sche Erleb­nis wur­den die Zuhö­rer in die som­mer­lich laue Nacht ent­las­sen.

Kro­nen­zei­tung vom 31.12. 2009Am Podi­um das bril­li­ant musi­zie­ren­de, von Dom­ka­pell­meis­ter Josef Hab­rin­ger gelei­te­te Vokal­ensem­ble "Voices" […] deli­kat aus­ge­wähl­te Sät­ze von Bres­gen, Ham­mer­schmidt oder Wil­liams sowie mit viel Klang­kul­tur und anspre­chen­der Ago­gik vor­ge­tra­ge­ne Gos­pels und Spi­ri­tu­als. Pral­le Begeis­te­rung!

OÖN vom 5.10. 2009Das Vokal­ensem­ble "Voices" bezau­ber­te mit einem groß­ar­tig gesun­ge­nen Lie­der-Pot­pour­ri, das die akus­ti­sche Ein­zig­ar­tig­keit des Got­tes­hau­ses ein­drucks­voll zur Gel­tung brach­te.

OÖN vom 16.4. 2008Vor­züg­li­che sän­ge­ri­sche Tugen­den füg­ten sich beim Vokal­sex­tett Voices zu qua­li­täts­vol­len Inter­pre­ta­tio­nen. […] Die kunst­vol­len Sät­ze erklan­gen sau­ber, anrüh­rend, mit einer star­ken emo­tio­nel­len Kom­po­nen­te, aber in schlich­tem Ton­fall. […] Ein Bün­del aus Gos­pels und Spi­ri­tu­als über­zeug­te in einer Inter­pre­ta­ti­on voll tie­fer Emp­fin­dun­gen.

OÖN vom 12.7. 2006Das Vokal­sex­tett Voices aus Linz über­rasch­te wie immer mit sei­nem Kön­nen, ins­be­son­de­re mit dem leich­ten, her­vor­ra­gen­den Stim­men-Zusam­men­klang, der im Ver­gleich mit renom­mier­ten For­ma­tio­nen mühe­los bestehen kann.