Resonanz

Der Zauber des Großen Mysteriums. Nie so heilig ist uns wie jetzt ein musica sacra-Konzert, das in diesen problematischen Kulturzeiten am Mittwoch die Ursulinenkirche füllte. Unterschiedliche Weihnachtsmusik von der Zeit und Herkunft ausgewählt, wieder einmal zum Beweis, wie weitläufig das Repertoire des beliebten Vokalensembles Voices in all den Jahren gewachsen ist. Begründer und Domkapellmeister Josef Habringer wusste 1993 genau, wer zu seiner exquisiten Gesangsgruppe die richtige Wahl war. Es sind dies die Sopranistin Andrea Schedlberger, auch als Komponistin auf dem Programm, Renate Reichl, Mezzosopran, Gottfried Haider, Altus und Bariton, Paul Grünbacher, Bariton, Wolfgang Rath, Bass und als bescheidener Leiter Habringer selbst als Tenor. Mit ganz geringen Zeichen, den Ton von der Stimmgabel holend, gibt er die Einsätze und animiert seine Truppe zu einer unbändigen Freude am Musizieren bei größter stimmlicher Zurückhaltung aus allen geschulten Kehlen, denn was könnte sonst die absolute Homogenität garantieren. Da sind immer wieder die Treffsicherheit, die tonale Präzision, die Artikulation und Phrasierungsfeinheit zu bestaunen und erst recht der weitgespannte Bogen der Dynamik bei den ausdruckswarmen und doch kraftvollen Piani oder im satten-farbigen Forte, als würde sich der Klangfluss eines großbesetzten Chores im Raum ausbreiten. Bekannt bei den Voices die stets klug konzipierten Programme, diesmal „O magnum mysterium“. Werke alter Meister, zeitgenössische Beiträge wohl gemäßigter Moderne mit leisen Anknüpfungen an die Tradition und Volksliedhaftes europäischen Ursprungs zu englisch gesungenen Sätzen, wobei Habringer wahre Schätze der Chorliteratur ans Tageslicht holte. Ein zauberhafter Abend, Seelennahrung für das Publikum. (GS)

Oberösterreichisches Volksblatt vom 31.12. 2021

70 Minuten weihnachtliche Hochkultur in der Linzer Ursulinenkirche. Stimmungsvolle Vokalmusik mit dem Ensemble Voices begeisterte bei musica sacra — Die Ursulinenkirche an der Linzer Landstraße konnte den Konzertbesucheransturm am Sonntag bei der Konzertreihe musica sacra nicht mehr fassen, so sehr gilt das Vokalensemble Voices als ein unbedingt hörenswertes Ereignis. Dank Josef Habringers langjähriger Erfahrung und Fachkompetenz gelang diese weihnachtliche Vokalmusik in einem immer wieder überraschend stimmigen Programm-Querschnitt alter und neuester Meisterwerke. Es waren dabei Weihnachtsklassiker in chorisch fein abgestimmter Klangkultur in Originalklang und neuen Bearbeitungen, andächtige Gospels und Spirituals aber auch heimischen Volksliedbearbeitungen zu hören. Die klangliche Verschmelzung einer zu bestaunenden Legato-Kultur lieferten vor allem die glockenhelle Sopranistin Andrea Schedlberger, die klangsatt agierende Mezzosopranistin Renate Reichl und Wolfgang Rath als Bass und Querflöte, der dabei mit seinem Ensemble Drei-Rath für instrumentale Abwechslung sorgte. Es waren 70 Minuten weihnachtliche musikalische Hochkultur – dementsprechend gab es langen Schlussapplaus. (Grubauer)

Oberösterreichisches Volksblatt vom 31.12. 2019

Geheimnis einer „Silent Night“. Das Vokalensemble Voices begeisterte mit weihnachtlicher Vokalmusik aus aller Welt und von barocker Zeit an im Rahmen von Musica Sacra in der Ursulinenkirche. Josef Habringer, Gründer und Leiter des wunderbaren A-cappella-Ensembles mit zwei Sopranistinnen sowie vier Männerstimmen präsentierte ein Programm von Calvisius Seth, Schein und Eccard bis hin zu Max Regers innigem Lied „Schlaf, mein Kindlein“. Aber auch zeitgenössische Lieder von Andrea Schedlberger, Erhard Mauersberger, Philip Lawson und das geheimnisvoll-mystisch arrangierte „Silent Night“ von Pentatonix faszinierten mit beeindruckend intensiver Gestaltungskunst. Fröhlich lockerten die Drei-Rath-Instrumentalisten mit einer Boismortier-Sonate und einer Geburtstagsweise von Wiesholzer gekonnt die Abfolge auf. (Dorfer)

Kronen Zeitung vom 31.12. 2019

Besinnliche Weihnachtsklänge mit den „Voices“. Mit einem Konzert des Vokalensembles Voices endete am Sonntag in der Ursulinenkirche der Weihnachtszyklus „Carol“ der „Musica Sacra“-Reihe höchst besinnlich mit einem vielfältigen und fein musizierten Programm. Andrea Schedlberger (Sopran), Renate Reichl (Mezzosopran), Gottfried Haider (Altus und Bariton), Josef Habringer (Tenor und Leitung), Paul Grünbacher (Bariton) und Wolfgang Rath (Bass) begaben sich dabei auf eine Reise durch die verschiedenen Epochen und Stilrichtungen und ließen den Abend rein instrumental mit den Variationen über eine Melodie des 150. Psalms aus Jacob van Eycks „Fluyten Lusthof“ von Magdalena Rath stimmungsvoll intoniert beginnen. Danach Sätze aus dem Frühbarock, ein Block mit Volksmelodien, traditionellen Weihnachtsliedern und abschließend moderne Arrangements vorwiegend englischer Lieder und Spirituals, die jeweils vom Ensemble Drei-Rath – Julia Rath (Violine), Magdalena Rath (Blockflöte, Steirische Harmonika) und Wolfgang Rath (Querflöte) – gekonnt kontrapunktiert und ideal ergänzt wurden. Der Schlusspunkt war das Konzertmotto-gebende „O du fröhliche“, eine deutsche Kontrafaktur auf ein sizilianisches Marienlob, das der Weimarer „Waisenvater“ Johannes Daniel Falk im Jahr 1815 geschrieben haben dürfte und das sich ideal eignete, beide Ensembles miteinander musizieren zu lassen. Fazit: Ein stimmungsvoller und klangvoll intensiv interpretierter Reigen bekannter und weniger bekannter Weihnachtslieder. (wruss)

Oberösterreichische Nachrichten vom 31.12. 2019

Beglückende Klänge. Die Werke von Orlando di Lasso, Francis Poulenc oder John Tavener (75) hatten im Vokalsextett „Voices“ (Leitung: Josef Habringer) ideale Interpreten gefunden, die aus dem Effeff beglückende Klänge zaubern können und rundherum vorzüglich aufeinander abgestimmt sind. Musikalische Klammer des Abends war Robert Whites innig gesungenes „Lamentations I + II“. Außer Programm gedachte auch Musica sacra des verstorbenen Komponisten Balduin Sulzer — einem treuen Besucher dieser Konzertreihe — mit seinem Psalm 23. (MC)

Kronen Zeitung vom 16.04.2019

Vokale Kunst aus fünf Jahrhunderten. Das bekannte und beliebte Vokalensemble „Voices“ gestaltete am Sonntag in der überaus stimmungsvollen Linzer Ursulinenkirche den vierten und abschließenden Teil des Passionszyklus der musica sacra mit dem Titel „Lamentations“ (Klagelieder). Für die Widmung des Konzerts an den am 10. April verstorbenen Balduin Sulzer, von dem außer Programm seine sehr berührende Vertonung des 23. Psalms aufgeführt wurde, hätte sich kein passenderer Titel finden können. Die eigentliche Werkfolge umfasste vielfältige Variationen des Passionsthemas „Klage, Leid, Mitleid, Trauer“ aus fünf Jahrhunderten und war quasi zyklisch in die namengebenden „Lamentations“ des Renaissance-Komponisten Robert White eingebettet. Im Vordergrund des frühen Abends standen verschiedenste Spielarten kunstvoller Polyphonie und Kontrapunktik aus Renaissance (Robert White, Orlando di Lasso, Claudio Monteverdi, Tomas L. de Victoria, William Byrd, Erasmus Widmann) und Barock (Antonio Lotti, Henry Purcell, Johann L. Bach) und des „Grenzgängers“ zwischen beiden Stilen, Heinrich Schütz. Werke des 19. und 20. Jh. von Anton Bruckner, Francis Poulenc und John Tavener, die leider etwas unterrepräsentiert waren, brachten reizvolle und nicht minder kunstvolle Abwechslung. Zusammen mit Ensemble-Leiter Josef Habringer (Tenor) bot das sehr homogen wirkende „Sextett“, das auch Sopran (Andrea Schedlberger), Mezzosopran (Renate Reichl), Altus/Bariton (Gottfried Haider), Bariton (Paul Grünbacher) und Bass (Wolfgang Rath) umfasst, vokale Kunst auf hohem Niveau. Die stilistischen Eigenheiten der jeweiligen Kompositionen forderten einerseits Gleichgewicht aller Stimmen, andrerseits aber auch Akzentuierung (vorzugsweise der Oberstimmen). Diesem Wechselspiel der Nuancen und Kräfte, das klanglich Gleichschritt, Dominanz und Unterordnung von Mal zu Mal anders einfordert, wurde von den sechs „Voices“ bewundernswert entsprochen. Das zahlreiche Publikum gab empathisch viel herzlichen Beifall. (PS)

Neues Volksblatt vom 16.4. 2019

Der Domkapellmeister Linz beschenkte sein Publikum. „Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam zu musizieren“, bedankte sich Josef Habringer am Montag bei allen, die in der Klosterkirche der Linzer Elisabethinen noch einen Platz ergattern konnten. Für „ein Geschenk“, das vielmehr der Jubilar und seine Musiker dem Publikum bereitet hatten. Zu seinem 65er ließen das Domorchester und das Vokalsextett „Voices“ den Linzer Domkapellmeister in der Reihe „Ort der Begegnung“ hochleben. Von Herzen kommende Glückwünsche an einen „liebenswerten, charismatischen Menschen“ überbrachte deren Leiterin Agnes Retschitzegger. Worin das Schöne am gemeinsamen Musizieren liegt, offenbarte sich bei Werken keiner Geringeren als Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Nicht nur in farbigen Klängen und mitreißenden Rhythmen. Sondern auch in freudig blitzenden Blicken, die Dirigent und Musiker einander zuwarfen, einem erfüllten Lächeln, wenn heikle Passagen geglückt waren oder ein Satz in seinem furiosen Ende gipfelte. Es ist eine eingeschworene, spürbar herzliche Gemeinschaft, die rund um und mit Josef Habringer gewachsen ist, in seinen nunmehr elf Jahren als Domkapellmeister und insgesamt rund 30 Jahren als Chorsänger, -leiter und Tenorsolist am Mariendom. Der fruchtbarste Boden für ein beglückendes Konzerterlebnis, das Bachs 4. Brandenburgisches Konzert festlich eröffnete – sprudelnd vor Energie, gespickt mit rasanten Soli auf der Geige, die Johannes Sonnberger nur zum Mittanzen in die Knie zwangen, bevor er an die versierten Blockflötistinnen Monika Bader und Helga Sams übergab. In Mozarts „Sinfonia concertante“ KV 364 trat die Geige mit Bratschist Christoph Lenz in einen lebhaften wie tiefsinnigen Dialog. Mit „Et incarnatus est“ öffnete Ursula Langmayr mit beseeltem Sopran das Tor zur geistlichen Welt, dem das Mariengebet „Sub tuum praesidium“ im verinnerlichten Duett mit Mezzo-Kollegin Christa Ratzenböck folgte. Zum Ausklang reihte sich der Jubilar inmitten seiner Voices, des 1993 von ihm gegründeten und seitdem geleiteten Vokalensembles, für einen besinnlichen Reigen, der in Billy Joels „Lullaby“ mündete. Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam zu musizieren – außer vielleicht zuhören zu dürfen. Standing Ovations.

OÖN vom 11.10. 2017

Stimmenzauber der „Abendmusik“. Das Vokalensemble Voices
Das traditionsreiche Vokalensemble Voices — 2018 wird das 25-jährige Bestehen gefeiert — ist bekannt und geschätzt für ausgefeilte Gesangskultur und wohlausgewogene Balance der Stimmen. Am Montag gestaltete es in Linz das die heurige Saison der „Abendmusik in der Ursulinenkirche“ abschließende Konzert vor vollem Haus. Der Abend teilte sich in zwei Bereiche. Zunächst stand geistliche Musik von der Gregorianik eines Guido von Arezzo über ausgiebige Facetten der Renaissance bis zu diffizilen, aber feinen Klängen der Gegenwart (Durufle, Nystedt, Whitacre) auf dem Programm. Der zweite Teil bot profane Werke, die überwiegend der Moderne und Postmoderne entstammten, aber mit Purcell begannen und Thomas Morley den Schluss überließen. Die sechs Sängerinnen und Sänger bewegten sich unter der diskreten Leitung von Josef Habringer stilsicher in den oft schrägen und herausfordernden Sphären der neuen Musik, die auch popige Elemente (Shinead o’Connor) nicht ausließ. In ihrer Wirkung zeichnen sich die Voices durch Präzision, individuelle Musikalität und schwebende Klangeffekte aus. Allerdings kann es sein, dass trotz der riesigen Spannweite der Stilrichtungen da und dort paradoxerweise der Eindruck von Eintönigkeit spürbar wird. Wahrscheinlich fordert die extreme Bedachtnahme auf Exaktheit und Stimmbalance insofern ihren Tribut, als die Lebendigkeit dynamischer und agogischer Elemente eher in den Hintergrund tritt. Das Publikum freilich war hellauf begeistert und forderte noch zwei Zugaben zum würdigen Saisonfinale. (PS)

Neues Volksblatt vom 30.8.2017

Mit perfekt abgestimmter Homogenität begeisterte das Vokalsextett „Voices“ beim Finalkonzert von Musica sacra in der Linzer Ursulinenkirche. Tenor Josef Habringer, Leiter des hochkarätigen Ensembles, präsentierte einen Gang durch das Kirchenjahr mit Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten, alles in wunderbar klanglicher Ausgewogenheit musiziert. Die polyphonen Sätze erreichten höchste künstlerische Qualität. Der glockenreine Sopran von Andrea Schedlberger glänzte hell bei „Meerstern ich dich grüße“. Emotioneller Höhepunkt der „Voices“ war das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Dafür Standing Ovations! (FD)

OÖ Krone vom 15.5. 2017


Vokale Stilkunde in Reinkultur. Fulminantes Saisonfinale bei musica sacra in der gesteckt vollen Ursulinenkirche. Seit 1993 leitet Domkapellmeister Josef Habringer sein Vokalsextett VOICES und wirkt selbst auch als Tenorist mit. In dieser Zeit häuften sich die Erfolge und bestätigten die Wertschätzung des einzigartigen Ensembles. Als primus inter pares versteht sich Habringer neben seinen fünf Mitgliedern und achtete aus langjähriger Erfahrung und Fachkompetenz bei der Auswahl der Stimmen auf Äquivalenz, Anpassungsfähigkeit und künstlerische Reife, um eben dieses bewundernswerte Klangideal der Gruppe zu erreichen. Davon konnte man sich auch am Samstag in der prallen Linzer Ursulinenkirche zum Saisonfinale bei musica sacra restlos überzeugen. Des Weiteren von der instrumentalen Führung der Stimmen speziell bei der Alten Musik durch eine perfekte Legatokultur, klangliche Verschmelzung im dynamischen Bereich und Ausgewogenheit des Klangbildes, ohne dass dabei die Spannungsmomente zu kurz kämen. Alle diese gemeinsamen Fähigkeiten sind rasch erkennbar im glockenklaren Sopran der Andrea Schedlberger, im Mezzo der Renate Reichl, vom Altus und Bariton Gottfried Haider, von Bariton Paul Grünbacher und Bass Wolfgang Rath. Ideenreich war die Programmierung — willkürlich je nach Besetzung als eine Zeitreise durch das Kirchenjahr angelegt — mit alter und neuer liturgisch eingesetzter geistlicher Musik, insgesamt 19 Stücke zu einer vokalen Stilkunde führend, die auch eine sprachliche Gewandtheit von den Interpreten verlangte. Hervorzuheben wären etwa Werke von Orlando di Lasso (Habringer ist Medaillenträger), Francis Poulenc, das von Herbert Paulmichl transponierte bekannte Marienlied „Meerstern, ich dich grüße“, natürlich Bruckners „Tantum ergo“, Johann Ludwig Bach, verwandt mit Johann Sebastian, oder von dem 82-jährigen estnischen Komponisten Arvo Pärt die biblisch-epische Vertonung „A tribute to Caesar“. Aber das Repertoire der VOICES erstreckt sich genauso auf Popmusik, Gospels oder Spirituals, was die frenetisch gefeierte Gruppe dann noch in drei Zugaben vorführte. (GS)

Neues Volksblatt vom 16.5. 2017

Tags darauf schloss sich in der Ursulinenkirche das auf dreißigjähriger Tradition fußende Adventkonzert der Musiktheater-Freunde an. Den instrumentalen, vorwiegend dem Barock gewidmeten Teil des Abends gestaltete die „Austrian Baroque Company“ mit dem Solisten Michael Oman vorzüglich. Zeitgenössische Glanzlichter setzten freilich die „Voices“ Josef Habringers mit chromatisch verwebten, schwebenden Klängen, die nicht von dieser Welt zu kommen schienen. Also das Herz und Sinn berührende Gegenteil so mancher adventlicher Gefühlsduselei …

kulturbericht oö 0102.2017

Reizvolle Gegensätze zum Jubiläum. In den Genuss eines reizvoll unkonventionellen Adventkonzerts kamen die „Freunde des Linzer Musiktheaters“ und deren zahlreiche Gäste am Montagabend in der überfüllten Ursulinenkirche. Es handelte sich um ein kleines Jubiläum: Vor 30 Jahren hatten Peter Paul Kaspar und Alois Stögmüller die Initiative für dieses besondere Konzert gesetzt, woraus sich eine beliebte und wertvolle Tradition entwickelte. Diesmal zeichnete sich der Abend durch eine Art „Drei-Stücke-Rhythmus“ innerhalb der exquisiten Programmauswahl aus: Feine Instrumentalmusik der Renaissance und des Barock wurde von der „Austrian Baroque Company“ unter Michael Oman virtuos präsentiert und kurzweilig Vokalklängen aus Gregorianik, bekanntem Liedgut und der Moderne gegenübergestellt. Diese Sphäre wurde von Josef Habringer und seinen „Voices“ mit Intensität und Brillanz gestaltet. Transparent und ausgewogen in den Stimmen brachten die „Voices“ kapriziöse Werke von Ola Gjeilo und Simon Wawer zum Leuchten; ebenso gaben sie der Gregorianik und Traditionals in aparten Sätzen von P. Lawson und W. Fürlinger berührenden Raumklang. Nicht das einzige Resümee für viele der begeisterten Zuhörer: Auch zeitgenössische Chormusik kann bezaubern!

Neues Volksblatt vom 30.11. 2016

Zauberhafte Adventmusik in der Ursulinenkirche, wohin die „Freunde des Linzer Musiktheaters“ eingeladen hatten: Es musizierten die brillante Austrian Baroque Company unter Michael Oman und das Vokalensemble Voices. Am Programm die Barockmeister Rathgeber, Marcello, Samartini, Corbetta, Ortiz, Vivaldi, aber auch Zeitgenossen: Gjeilo, Lawson, Wawer sowie der Linzer Wolfgang Fürlinger.

OÖ Krone vom 1.12. 2016

Adventkonzert — Unter dem Titel „In adventu domini“ wurde vom Instrumentalensemble „Austrian Baroque Company“ und vom Vokalensemble „Voices“ den Konzertbesuchern in der Ursulinenkirche ein wahrer vorweihnachtlicher Ohrenschmaus geboten. […] Das Vokalensemble unter der Leitung von Prof. Josef Habringer verstand es in ausgezeichneter Weise alte, neue, sowie traditionelle Werke darzubieten. Bereits die außergewöhnliche Zusammensetzung des Ensembles mit zwei Frauen- und vier Männerstimmen, eine davon als Countertenor, ließ ein großartiges Klangerlebnis erwarten. Dem mit großer Einfühlsamkeit gesungenen Lied „Maria durch ein Dornwald ging“ lauschten die Konzertbesucher mit Andacht. Die modernen Stücke „O Magnum mysterium“ von Simon Wawer und „Pulchra es“ von Ola Gjeilo waren getragen von zart schwebenden Tönen und exzellent gesungenen Solistellen. Das Vocalensemble zeichnet sich durch ein stimmlich einheitliches Klanggefüge aus – jedes Lied eine meisterliche Darbietung und Hörgenuss! Das Lied „O du stille Zeit“ (Zugabe) wurde so einfühlsam innig vorgetragen, dass sich die besungene Stille in der Kirche hör- und spürbar ausbreitete. Ein äußerst beeindruckender Konzertabschluss.

www.musiktheater.at (hz) vom 9.12. 2016

Besonderes Chorerlebnis in Pulgarn. Die gotische Klosterkirche in Pulgarn, seit Oktober des Vorjahres im Besitz einer zeitlich originalgetreu nachgebauten Orgel, war am Sonntag Schauplatz eines besonderen Chorerlebnisses, das sich auch Propst Holzinger aus St. Florian, Eigentümer der Kirche, nicht entgehen ließ. Besser gesagt, wurde die Kirche zum Hörplatz, denn es gastierte hier das schon oft bewährte Vokalensemble Voices, das Domkapellmeister Josef Habringer als eine Elitetruppe seines großen Sängerreservoirs mit seinen Qualitäten nun auch an dieser Stätte erprobte. Es fiel sofort auf, wie rasch sich die sechs Vokalisten (Sopran, Mezzosopran, Tenor, Countertenor, Bariton und Bass) den akustisch bestens geeigneten Klangraum der Kirche eroberten. Da ist eine Homogenität garantiert, die Intonation kaum reiner denkbar, die Dynamik aufeinander abgestimmt und wie aus einer Brust eine Atemtechnik mit genauer Abstimmung der Schwingungen in wunderbarer Funktion wahrnehmbar. Ein klug durchdachtes Programm, das leider in Druckform vermisst wurde, […] wurde von Habringer kundig erläutert: vier Blöcke, ausgehend von der Gregorianik durch das Kirchenjahr geführt in einer spannenden Mischung aus alter raumangepasster a-cappella-Musik der Renaissance, wobei auch ein Bruckner und der Zeitgenosse Arvo Pärt sich als kein Fremdkörper ausnahmen. Die stilgerechte Abwechslung zwischen den Abschnitten kam von der Orgel, die Rupert Gottfried Frieberger bediente. Keiner hätte die spezifische Konstruktion bzw. das Wesen dieses einzigartigen Instrumentes mit seinen Registerfarben besser zum Klingen bringen können als Frieberger, hat er doch das Zustandekommen der Pulgarner Orgel seinerzeit angeregt und fachlich mitgetragen. Am Schluss zeigten sich die Voices noch von einer anderen Seite und legten mit Gospels und Spirituals temperamentsmäßig gehörig zu, um sich erst nach zwei Zugaben zu verabschieden. Insgesamt Leistungen, für die ein Vergleich mit den berühmten King Singers aus England nicht zu hoch gegriffen wäre. (gs)

Neues Volksblatt vom 28.6.2016

Man ist nachhaltigst versucht zu glauben, dass das Musica-Sacra-Konzert am 2. Adventsonntag in der Linzer Ursulinenkirche das Beste gewesen sei, das seit Bestehen dieser Serie zu Gehör gebracht wurde: Beigetragen dazu haben das in Klang, Artikulation, Phrasierung und Ausdruck feinfühligst eingestellte, von Domkapellmeister Josef Habringer geleitete Vokalsextett „Voices“ sowie die vom Flötisten Wolfgang Rath geführte, instrumentale „Rathausmusik“ mit Julia sowie Magdalena Rath. Gar nicht zu reden von der köstlichen Mixtur der Texte, die von Kontemplations- über Landschafts-, Natur- und Festtagsstimmung bis zu „Jodeln und Walzer“-Empfindungen reichte. Enthusiastischer Applaus!

Kronen Zeitung vom 9.12.2014

Vokale Klangpracht aus nur sechs Kehlen. Man ist versucht, sie mit den berühmten „King Singers“ in einem Atemzug zu nennen und sie sangen auch als Zugabe ein dem Weltensemble dem gewidmetes Stück: Die Voices, das mehr als 20 Jahre wirkende Vokalsextett des Domkapellmeisters und Chormusikexperten Josef Habringer (62), das am Sonntag in der voll besetzten Ursulinenkirche das 2. Adventkonzert bei musica sacra gestaltete. Aus dem Riesenfundus seines Repertoires erklangen geistliche, weltliche Werke alter und jüngerer Meister, heimische Adventklassiker, Volksliedhaftes teils in Bearbeitungen, abwechslungsreich und ansprechend auch dort, wo Zeitgenössisches zum Besten gegeben wurde. Wie aus einem Atemzug flossen die Töne den vier Herren und zwei Damen aus den Kehlen und entwickelten eine Klangpracht und -fülle aus Disziplin und Musizierfreude. Nicht zum ersten Mal mitgewirkt hat die kleine, instrumentale „Rath-Hausmusik“ aus Gramastetten, bestehend aus Julia (Geige), Magdalena (Blockflöte, Harmonika) und Vater Wolfgang (Flöte), der auch dem Sextett angehört. Langer Applaus für ein Aushängeschild der Linzer Musikszene.

Neues Volksblatt vom 9.12. 2014

Ursulinenkirche als Oase der Stille. Abseits der geschäftigen Hektik war in der Linzer Ursulinenkirche adventliche Vokal- und Instrumentalmusik in sparsamster Besetzung zu hören. Mit der Art der Programmgestaltung und der Qualität der Wiedergabe ernteten die „Rath-Hausmusik“ und das „Vokalsextett Voices“ stürmischen Beifall. Alte und neue Vokalsätze, Bearbeitungen von bekannten Weisen durch verschiedene Komponisten waren gerade recht für die Adventzeit. Gesungen und gespielt wurden Werke vom 16. bis zum 20. Jahrhundert mit kompositorischen Ausdrucksweisen. Das Sextett aus zwei Frauen- und vier Männerstimmen, geleitet von Josef Habringer, gleichzeitig auch Tenor, haben in vorbildlichem Zusammenklang der schönen Stimmen und mit subtiler Tongebung den Empfindungsreichtum ausdrucksvoll vermittelt. Für die „Rath-Hausmusik“ aus Vater Rath und zwei Töchtern bildet die alpenländische Volksmusik einen Schwerpunkt des Musizierens mit Flöten, Geige und steirischer Ziehharmonika.

OÖN vom 9.12. 2014

Nach den weihnachtlichen Sakralfestlichkeiten in der Kirche wieder ein kontemplatives „Musica Sacra Konzert“ in der übervollen Linzer Ursulinenkirche: Das von Domkapellmeister Josef Habringer geleitete Vokalsextett „Voices“ sowie die in Gramastetten beheimatete „Rath-Hausmusik“ boten ein in klanglicher, stilistischer, vor allem aber in dynamischer Feingestaltung atemberaubend spannendes Musikprogramm: Altes von Perotinus bis Hassler, Romantisches von Mendelssohn, Reger, Rachmaninow, Bresgen und Volkstümliches neuerer Art von Simeone, Berlin, Williams und Luboff. Brausender Beifall!

Kronen Zeitung vom 31.12.2013

Wie Weihnachten klingt. Vielfältiges Konzert in der Ursulinenkirche. Der Zauber der Weihnachtszeit hat seit jeher Komponisten zu vielfältigen, besinnlichen und fröhlichen Liedern und Konzertstücken inspiriert. Aus diesem Fundus hat der Dirigent Josef Habringer zwei Dutzend abwechslungsreiche und ansprechende Werke für ein Konzert mit dem Titel „Es klingt zu Weihnachten“ ausgewählt. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Vokal- und einige wenige Instrumentalwerke aus dem Bereich der hohen Kunst großer Meister, um Gospels, Spirituals und heimische Volkslieder. Der Bogen reichte von Perotinus (13. Jahrhundert) über eine stilistische Vielfalt bis in unsere Zeit. Die Aufführung ergab in dieser Zusammenstellung einen gerafften Überblick über einen Sektor der Tonkunst. Dieses Konzert in der Ursulinenkirche gestaltete das A-cappella-Vokalsextett „VOICES“, welches ausgezeichnete Solisten mit schönen Stimmen und einem hervorragend harmonischen Zusammenklang umfasst. Selbstverständlich werden dabei die empfindsamen Inhalte ansprechend vermittelt. Überdies versteht es die Sopranistin, mit einer klangvollen Kontur das Stimmgewebe zu überhöhen. Mitgewirkt hat auch die kleine instrumentale „Rath-Hausmusik“, angeführt vom sängerisch mitwirkenden Vater und Flötisten Wolfgang Rath. Den in jeder Hinsicht guten Geist des Ensembles und des ansprechenden Konzerts bildete Josef Habringer zugleich als Leiter und Tenorist. Lang anhaltender Beifall.

OÖN vom 30.12. 2013

Heitere Sangeskunst auf höchstem Niveau. Mit einem humorvollen Musikprogramm hat die österreichische a-cappella Formation „Voices“ das Publikum in der Andelfinger Kirche begeistert. Die stimmliche Klarheit, Eleganz und Virtuosität, mit denen die zwei Damen und vier Herren Gospels, Volkslieder und swingende Songs zu Gehör brachten, verleitete die Zuhörer am Ende des vom Konzertvereins Andelfingen organisierten musikalischen Ereignisses zu einer „standing ovation“. […] was die zwei Damen und vier Herren der 1993 gegründeten Gruppe auf vielfältigste musikalische Art und Weise an diesem Abend […] boten, war ein Hörvergnügen auf höchstem Niveau. […] Beglückt durch dieses einmalige musikalische Erlebnis wurden die Zuhörer in die sommerlich laue Nacht entlassen.

Andelfinger Zeitung vom 13.9. 2011

Am Podium das brilliant musizierende, von Domkapellmeister Josef Habringer geleitete Vokalensemble „Voices“ […] delikat ausgewählte Sätze von Bresgen, Hammerschmidt oder Williams sowie mit viel Klangkultur und ansprechender Agogik vorgetragene Gospels und Spirituals. Pralle Begeisterung!

Kronenzeitung vom 31.12. 2009

Das Vokalensemble „Voices“ bezauberte mit einem großartig gesungenen Lieder-Potpourri, das die akustische Einzigartigkeit des Gotteshauses eindrucksvoll zur Geltung brachte.

OÖN vom 5.10. 2009

Vorzügliche sängerische Tugenden fügten sich beim Vokalsextett Voices zu qualitätsvollen Interpretationen. […] Die kunstvollen Sätze erklangen sauber, anrührend, mit einer starken emotionellen Komponente, aber in schlichtem Tonfall. […] Ein Bündel aus Gospels und Spirituals überzeugte in einer Interpretation voll tiefer Empfindungen.

OÖN vom 16.4. 2008

Das Vokalsextett Voices aus Linz überraschte wie immer mit seinem Können, insbesondere mit dem leichten, hervorragenden Stimmen-Zusammenklang, der im Vergleich mit renommierten Formationen mühelos bestehen kann.

OÖN vom 12.7. 2006